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Die Einführung des ab 1. Juli 2008 vorgeschriebenen Energieausweises stößt auf Zustimmung der grünen Landtagsfraktion. Die bau- und wohnungspolitische Sprecherin Miriam Staudte erklärt dazu heute in Hannover: " Endlich wird für mehr Transparenz im Wohnungsmarkt gesorgt!" Für Mieter und Immobilienkäufer sei mit dem Energieausweis endlich eine Vergleichsmöglichkeit der Objekte geschaffen. Hausbesitzer hätten einen weiteren Anreiz in energetische Sanierungen zu investieren.
Dies sei laut Staudte dringend notwendig, wolle man die Klimaschutzziele tatsächlich erreichen. "Unser Sorgenkind ist der Gebäudebestand", so die Grünen-Politikerin. Die nun verpflichtende Einführung für Gebäude, die vor 1965 gebaut wurden, sei ein wichtiger Schritt.
Bis September gelte eine Übergangsfrist, in der auch der sogenannte "verbrauchsorientierte" Energiepass die gesetzlichen Vorschriften erfülle. Dennoch appellieren die Grünen an Hausbesitzer sich gleich für den "bedarfsorientierten" Energiepass zu entscheiden. Dieser sei zwar in der Erstellung teurer, liefere aber objektivere Daten, die nicht vom individuellen Nutzerverhalten abhängen.