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Scharfe Kritik übt auch die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte an den Gedankenspielen des CSU-Vorsitzenden Erwin Huber, der wiederholt eine Festlegung auf den Salzstock Gorleben als atomares Endlager fordert. Sie sieht in Hubers Äußerungen eine rein bayerische Interessenvertretung. "Der Atomideologe Huber hält Gorleben für sicher, weil es möglichst weit hinter dem Weißwurst-Äquator liegt." Sie fordert : "Wir brauchen eine unvoreingenommene, vergleichende Standortsuche. Alles andere ist unverantwortlich." Huber versündige sich an nachfolgenden Generationen. "Bei jemandem, der sich frömmelnd auf der Kirchenbank ablichten lässt, ärgert mich das besonders," so die Grünen-Politikerin. Insbesondere die dramatischen Entwicklungen in der ASSE bei Wolfenbüttel zeigten, dass die Endlagerung in Salz alles andere als sicher sei. Die populistischen Parolen des CSU-Chefs zeigten einmal mehr wie notwendig das Endlager-Hearing im Herbst sei, um sich der Endlager-Problematik gesamtgesellschaftlich auf wissenschaftlicher Basis zu nähern.