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Die Landtagsfraktion von Bündnis´90/Die Grünen hat unter dem Motto " Castortransport 2008: Renaissance des Widerstands - Der Atomstaat fährt gegen die Wand" beantragt, die Atommülltransporte nach Lüchow-Dannenberg zum Thema der "Aktuellen Stunde" am morgigen Plenumstag in Hannover zu machen.
Im Vordergrund dabei wird z.B. die Frage stehen, warum keine neutralen Strahlenmessungen von Greenpeace zugelassen wurden. "Die direkt an den Transportbehältern eingesetzten Beamten hätten daran sicher ein gesteigertes Interesse gehabt," so Miriam Staudte, Landtagsabgeordnete aus der Region. Nach Ansicht der Grünen-Politikerin war es ebenso verantwortungslos, den verspäteten Transport in der Nacht von Lüneburg nach Dannenberg fortzusetzen. "Die Knüppeleinsätze wären am Tage mit Sicherheit vermieden worden", so Staudte, die sich mit der Bundestagsabgeordneten Bärbel Höhn bei Harlingen einen Eindruck von der Lage verschaffen konnte. "Innenminister Schünemann soll darstellen, wie er eine Geisterfahrt mitten in der Nacht zulassen konnte. Alle Beteiligten wurden unnötigerweise in Gefahr gebracht", so Miriam Staudte
Insgesamt bewertet Staudte die Proteste als "großartigen Erfolg der Menschen vor Ort". "Ich habe den größten Respekt vor dem unermüdlichen Einsatz der Bevölkerung und der Initiativen. "Nicht Asse-Gesundbeter Prof. Kühn hat das Bundesverdienstkreuz für seinen Einsatz in der Endlager-Frage verdient, sondern die Bevölkerung hier im Wendland", so die Grünen-Politikerin.
"Der wieder erstarkte Protest von 15.000 Menschen hat gezeigt, dass große Teile der Gesellschaft mit den Aussagen von CDU- und FDP-Politikern zur Laufzeitverlängerung nicht einverstanden sind. Nach Ansicht der Grünen-Politikerin muss die Landesregierung ihre Position, Gorleben müsse zu Ende erkundet werden´ zugunsten einer vergleichenden Endlagersuche revidieren- wenn sie nicht als "Truppe atomarer Nestbeschmutzer" in die Geschichte eingehen wolle.
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