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Die Landtagsabgeordnete aus der Region Lüchow-Dannenberg Miriam Staudte beteiligte sich heute an den Protesten vor dem Erkundungsbergwerk in Gorleben. Dort hatten vier junge Anti-Atom-Aktivisten die Schachtanlage erklommen und seit den Morgenstunden auf dem Turm der Schachtanlage ausgeharrt.
Die Grünen Politikerin erklärt: "Wir wollen ein deutliches Signal Richtung Berlin senden, die neuen Koalitionäre sollen bei Ihren Verhandlungen wissen, dass wir jede Richtungsänderung in Sachen Atompolitik genau verfolgen!"
In Bezug auf den umstrittenen Salzstock in Gorleben fordert Staudte endlich den Beginn einer ergebnisoffenen Endlagersuche an anderen Standorten: "Wir brauchen das beste, nicht das erstbeste Atommüllendlager! In Gorleben wurde gelogen, betrogen und Gutachten manipuliert -wenn wir wirklich in einem Rechtstaat leben, muss der Standort Gorleben endgültig aufgegeben werden," so die Abgeordnete.
Staudte bekräftigt, die so genannten Erkundungsarbeiten in Gorleben dürfen nicht fortgesetzt werden.
"CDU und FDP sollen die Finger vom Moratorium lassen!", fordert die Grüne.