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Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, die kommunalen Theater nicht länger "an der Nase herumzuführen" und ihnen endlich Planungssicherheit für die Zukunft zu geben. "Wer die Theater zwingt, laufende Personalkosten aus schwer kalkulierbarem Spendenaufkommen zu finanzieren, provoziert ein Theater-Sterben auf Raten", sagte die Lüneburger Abgeordnete im Landtag, Miriam Staudte, am Dienstag (heute) in Hannover.
Nach Ansicht der Grünen-Politikerin ist das bisherige Modell offenkundig gescheitert. Gerade in Zeiten klammer Kassen ließen sich nur schwer Geldgeber finden, die als Lückenbüßer für fehlende Landesmittel herhalten würden. "Stratmanns Masche mit wohlfeilen Worten mehr Geld für die Theater zu versprechen, das dann aber wegen fehlender Komplementärfinanzierung durch Spenden nicht abgerufen werden kann, ist einfach nur scheinheilig", kritisierte Staudte.
Die Grünen fordern die Landesregierung auf, die Anpassung an Tarifentwicklungen verbindlich in die Zielvereinbarungen mit den kommunalen Theatern und den Landesbühnen aufzunehmen und so auch Planungssicherheit für das Lüneburger Theater zu schaffen.