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Als "kalkulierte Verzögerung" bezeichnet die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte, die Tatsache, dass ein Zwischenfall der bereits am Freitag im AKW Krümmel festgestellt wurde, erst am Mittwoch an die Atomaufsicht gemeldet wurde.
"Wenn das stimmt, wurde hier von Vattenfall bewußt verzögert, damit dies in den heutigen Debatten in den Landtagen von Schleswig-Holstein und Niedersachsen nicht thematisiert werden konnte. "
"Das hätte Vattenfall den Rest gegeben," ist sich Staudte sicher. Die Grüne kommentiert: "Bei Krümmel ist nur eins sicher-Das Risiko. Wir lagen mit unserem Antrag, Krümmel endgültig stillzulegen, genau richtig."