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2. Dezember 2010

Röttgen-Besuch in Gorleben

Grüne: Mit Mediation kann man geologische Mängel nicht wegschlichten

Die Grünen im niedersächsischen Landtag erneuern anlässlich des Besuchs des Bundesumweltministers Norbert Röttgen in Gorleben ihre Forderung nach  einem völligen Neuanfang bei der Endlagersuche.
"Gorleben ist politisch und geologisch tot," so die regionale Landtagsabgeordnete Miriam Staudte. "Einen fairen Neuanfang in der Endlagersuche kann es nur geben, wenn der Standort endgültig aufgegeben wird," erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende heute in Gorleben.
Nach Ansicht der Grünen sind genügend geologische Mängel über den Salzstock in Gorleben bekannt, die eine Aufgabe notwendig machen, daher lehnen die Grünen jede Art der Mediation oder Streitschlichtung im Fall Gorleben ab.
"Gasvorkommen und Laugennester kann man nicht wegschlichten. Wir wollen keine Mediation, keine PR-Besuche, sondern eine verantwortungsvolle Politik, "erklärt Staudte.

Eine Einladung Röttgens zum Gespräch auf dem Gelände des Erkundungsbergwerks lehnte die Abgeordnete ab.

Gorleben, keine Demokratie...

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