Springe direkt zu: Contentbereich, Hauptnavigation, Suche
Sie sind hier:
Die regionale Landtagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Lüneburg/Lüchow-Dannenberg Miriam Staudte begrüßt die Forderung des niedersächsischen Umweltministers Sander die Castor-Transporte nach Gorleben auszusetzen, zweifelt aber an den Beweggründen des FDP-Ministers: "Auch ohne zusätzliche Castoren wird niemand das Märchen von der Ergebnisoffenheit in Gorleben mehr glauben."
Die Grünen-Politikerin vermutet: "Es ist Schwarz-Gelb ein Dorn im Auge, dass die Öffentlichkeit durch das Medienereignis der Castor-Transporte immer wieder auf die verfehlte Atompolitik von CDU und FDP aufmerksam gemacht wird. Er hofft: Keine Transporte- keine Proteste."
Staudte sieht in Sanders Vorschlag, den deutschen Atommüll im französischen La Hague zu belassen, allerdings keine wirkliche Alternative. "Wir sind völkerrechtlich dazu verpflichtet, unseren Atommüll zurückzunehmen. Ich bezweifle, dass der Bundesaußenminister wie von Sander gefordert hier ein Moratorium mit Frankreich aushandeln könnte."
Stattdessen sei die grenznahe Zwischenlagerung oder die Lagerung an den AKW-Standorten, von denen der Atommüll ursprünglich nach Frankreich geliefert wurde, sinnvoll.