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3. Mai 2011

Kindesmisshandlung

Grüne : effektivere Prävention notwendig

Nachdem erneut ein Säugling offenbar durch Schütteln durch seine Eltern gestorben ist, bekräftigen die Grünen ihre Forderung nach einer effektiveren Prävention.
"Die Anstrengungen durch die Arbeit des Netzwerks Frühe Hilfen sind sehr gut- aber nicht ausreichend," so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Landtagsfraktion Miriam Staudte.
Die Grünen-Abgeordnete fordert im Landkreis die Arbeit von so genannten Familienhebammen zu etablieren und zu prüfen, wie Maßnahmen wie das Delmenhorster Baby-Begrüßungsprojekt eingerichtet werden können. In Delmenhorst wird allen Familien, die ein Baby bekommen haben, ein Baby-Begrüßungspaket von den Mitarbeiterinnen des Jugendamts überreicht. "Das ermöglicht einen nicht stigmatisierten Zugang zu allen Familien," erklärt Staudte.
Für den 14.Juni hat die Grünen-Politikerin den Geschäftsführer der Stiftung "Eine Chance für Kinder" Prof. Windorfer nach Lüneburg eingeladen. "Prof.Windorfer ist einer der bundesweit anerkanntesten Experten für die Arbeit von Familienhebammen," so Staudte. Die Grünen-Politikerin teilt mit, dass auch die Bundesregierung angekündigt hat, die Einrichtung von  Familienhebammen-Strukturen zukünftig zu unterstützen.  " Diese Chance muss der Landkreis nutzen."

 

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