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"Die Alleinregierung scheint der Hamburger SPD schon nach wenigen Wochen zu Kopf gestiegen zu sein," mit diesen Worten kritisiert die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte die Neupositionierung der Hamburger Umweltbehörde zum Thema Heidewasser. "Es ist völlig inakzeptabel, dass im neuen Hamburger Entwurf die Förderobergrenzen für das niedersächsische Wasser aus der Heide entfallen sollen." Für die Grünen war schon die diskutierte Förderobergrenze von 16,6 Mio. Kubikmetern ökologisch nicht vertretbar. "Niedersachsen hat den kleinen Finger gereicht und die neue Hamburger Regierung greift nach der ganzen Hand," ärgert sich die Grünen-Politikerin. Staudte plädiert für eine Begrenzung der Fördermenge auf 13,5 Mio. Kubikmeter, was der Fördermenge von 2008 entspräche, für eine maximale Vertragslaufzeit von 10 statt 30 Jahren und für eine Zweckbindung des Wasserpfennigs für grundwasserbildende Maßnahmen.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende fordert die niedersächsische Landesregierung auf in der Auseinandersetzung mit Hamburg nicht einzuknicken. "Hier müssen klare Worte mit der hanseatischen SPD und Hamburg Wasser gesprochen werden." Lob erhält allerdings der Landkreis Harburg als Genehmigungsbehörde von der Grünen-Abgeordneten. "Die Harburger handeln genau richtig, indem sie die fehlerhaften Antragsunterlagen detailliert überprüfen lassen."