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Die Ankündigung der Bundesregierung, den Pannenreaktor Krümmel endgültig stillzulegen, trifft auf positive Resonanz bei Bündnis´90/Die Grünen vor Ort. "Diese Entscheidung war überfällig, die Menschen in der Elbmarsch waren diesem Pannenreaktor schon zu lange ohnmächtig ausgesetzt," so Miriam Staudte, grüne Landtagsabgeordnete. Sie zeigt sich hoffnungsvoll, was die Entwicklungen aus Sicht der Region angeht.
"Auch dass die Ethik-Kommission für Rückholbarkeit plädiert, ist ein starkes Signal gegen den Salzstandort Gorleben." Nun müsse die Bundesregierung dem Rechnung tragen und den Neubeginn der Standortsuche für Atommüll in die Novelle des Atomgesetzes aufnehmen. "Wir müssen die Weichen für eine neue Atommüll-Politik jetzt stellen," fordert Staudte.Völlig inakzeptabel hingegen seien die angestrebten Laufzeiten. "Die Gesellschaft will den schnellstmöglichen Ausstieg- schnellstmöglich kann aber nicht heißen 2021 oder 2022," kommentiert die Grünen-Abgeordnete die Pläne der Bundesregierung. Nach Ansicht der Grünen, die sich auf Zahlen des Umweltbundesamts beziehen, ist der vollständige Ausstieg in Deutschland bis spätestens 2017 realisierbar.
