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16. Juni 2011

Elbeseitenkanal aufwerten – Wasser- und Schifffahrtverwaltung (WSA) in Uelzen erhalten

Miriam Staudte und Raimund Nowak besuchten das WSA

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Landtagsfraktion Miriam Staudte und Landratskandidat Raimund Nowak besuchten am 15.6. 2011 das Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Uelzen. Frank Steinmann hatte als Personalvertreter das Treffen initiiert und neben den beiden Politikern auch den Leiter der Behörde, Martin Köther eingeladen. Köther trug die von der Bundesregierung geplanten organisatorischen Veränderungen in der Bundesschifffahrtsbehörde und die neue Netzstruktur der Wasserstrassen vor. Frank Steinmann wies auf Risiken der derzeit im Bundestag diskutierten Neuordnungen für den Standort Uelzen hin. 
Staudte und Nowak äußerten ihr Unverständnis über die Einstufung des Elbe-Seitenkanals in der künftigen Netzstruktur des Bundes. Danach solle die wichtige Nord-Südverbindung nicht in die erste Kategorie der Wasserstraßen eingruppiert werden, was wiederum sehr negative Auswirkungen auf die Entwicklungsmöglichkeiten des Kanals hätte.
Beide Politiker bezweifelten die vom Bund angeführten Verkehrsprognosen und wollen sich für eine norddeutsche Initiative zu Gunsten des  Elbe-Seitenkanals stark machen. "Die Binnenschifffahrt ist eine umweltfreundliche Form des Gütertransports, die an Bedeutung gewinnen wird", sagten Staudte und Nowak und verwiesen dabei auch auf die zu erwartenden Zuwächse, die bisher offensichtlich keinen Eingang in die Planungen des Bundes gefunden haben. Staudte und Nowak versicherten dem Personalrat ihre Unterstützung beim Einsatz für eine sinnvolle Organisationsstruktur der Schifffahrtverwaltung.

Personalvertreter Steinmann und  Nowak waren sich darin einig, dass die Arbeitsplätze der WSA in Uelzen unbedingt erhalten bleiben müssten. "Nach dem erheblichen Verlust an hochwertigen Arbeitsplätzen in den letzten Jahren ist ein weiter Abbau nicht mehr zu verkraften", sagte Nowak.
Staudte betonte die Notwendigkeit durch einen Neubau einer Schleuse oder eines Hebewerks in Scharnebeck die langen Wartezeiten für die Binnenschiffer zu verkürzen und  eine attraktive Alternativstrecke zur Oberelbe zu sichern. "Die Ertüchtigung des Hebewerks ist eine ökologisch und ökonomisch notwendige Maßnahme."

Miriam, Raimund und Frank Steinmann

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