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Die grüne Landtagsabgeordnete aus der Region Lüchow-Dannenberg Miriam Staudte kommentiert die Ergebnisse des Bund-Länder-Treffens in Berlin: "Einen wirklichen Neubeginn in der Endlagersuche kann es nur geben, wenn die Weitererkundung und der Ausbau zum Endlager in Gorleben beendet wird."
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der niedersächsischen Grünen betont, dass bereits jetzt entscheidende geologische Mängel des wendländischen Salzstocks bekannt sind: "Das fehlende Deckgebirge, die Laugennester, die Erdöl- und Erdgasvorkommen sind k.o.-Kriterien aufgrund derer Gorleben nicht geeignet ist, geschweige denn jemals der am besten geeignete Standort sein kann."
Die Grünen-Abgeordnete betont allerdings, dass man der Ergebnisoffenheit einen Schritt näher gekommen sei.
Staudte kritisiert Umweltminister Sander, der heute zum wiederholten Male im Landtag behauptet hatte, das Bundesamt für Strahlenschutz allein habe die Verantwortung für die Genehmigung des anstehende Castor-Transports. "Das Land als Atomaufsicht über das Zwischenlager Gorleben hätte die Annahmebereitschaft nach der Strahlenschutzverordnung wegen der Grenzwertüberschreitungen aufheben müssen- damit wäre der Transport verhindert."