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Abgeordnete der grünen Landtagsfraktion haben eine schriftliche Anfrage an die Landesregierung gestellt, welche konkreten Sicherungsmaßnahmen an den niedersächsischen Castor-Zwischenlagern und AKWs geplant sind. Miriam Staudte, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, betont, dass man auch Auskünfte über den AKW-Standort Krümmel abfrage. "Auch wenn das AKW Krümmel zwischenzeitlich nicht mehr am Netz ist, geht noch immer eine Gefahr von ihm und dem dortigen Castor-Zwischenlager aus, insbesondere was die Terrorgefahr betrifft," so Staudte.
Die Grünen wollen erfragen, wie hoch die Mauern sein sollen, die die Zwischenlager umgeben sollen und aus welchen Material sie gebaut werden, wer die Kosten für die Sicherungsmaßnahmen trägt und ob bereits früher Castor-Behältern aufgrund der Terrorgefahr umgestellt wurden.
Neben Gorleben und Krümmel, stellen die Grünen Fragen zu den Standorten Esensham und Grohnde.
Mit einer Antwort ist frühestens in ca. sechs Wochen zu rechnen.