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"Die Forderungen der Studierenden und der Schülerschaft nach einer Anpassung des Schulsystems und einer grundlegenden Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses sind mehr als gerechtfertigt," erklärt Miriam Staudte, grüne Landtagsabgeordnete aus Lüneburg, heute (Montag). Sie bekennt sich solidarisch mit den seit dem 16.11. im Hörsaal 1 der Universität Lüneburg ausharrenden Studierenden und mahnt, den Anliegen der dort Diskutierenden gegenüber offen zu sein. Deren Wunsch nach einem gleichen Zugang zu Bildung, der nicht von Herkunft, finanziellen Möglichkeiten und sozialer Herkunft abhängig ist, unterstreicht sie mit dem Hinweis auf die von Grünen-Politikern seit Jahren gestellten Forderungen. "Die verschulten Studienbedingungen müssen dringend überarbeitet werden, Prüfungsstress ist kein Zeichen von guter Lehre," so die grüne Abgeordnete.
"Die Abschaffung von Studiengebühren ist eine zentrale Forderung der Grünen, dem verkürzten Gymnasium (G8) und dem mehrgliedrigen Schulsystem erteilen wir eine klare Absage!" so Staudte weiter. Niedersachsens Hochschulen seien nicht gerüstet für den doppelten Abiturjahrgang 2011.
"Wer, wie die schwarz-gelbe Koalition in Bund und Niedersachsen, Steuergeschenke zu Lasten des Gemeinwohls plant, während unser Bildungssystem dramatisch unterfinanziert ist, hat den Ernst der Lage nicht verstanden," so Staudte.