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Nach der heutigen (Montag) Anhörung im Umweltausschuss haben die Landtagsgrünen ihre Forderung an die Landesregierung erneuert, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Förderung des Grundwassers in der Heide vorzugeben und den Landkreis Harburg nicht mit der Verantwortung für die zukünftige Genehmigung des größten Trinkwasserreservoirs in Niedersachsens allein zu lassen. In der Anhörung seien die Forderungen der Grünen von der Mehrheit der Experten bestätigt worden, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte. "Vordringlich sind die Reduzierung der Fördermengen und die Verkürzung der Vertragslaufzeiten mit den Abnehmern von dreißig auf zehn Jahre", sagte die Grünen-Politikerin.
Der von den Hamburger Wasserwerken vorgelegte Antrag zur Erhöhung der Fördermengen des Grundwassers aus der Lüneburger Heide bedarf nach Staudtes Ansicht "dringender Nachbesserungen". Wichtige Aspekte, wie zum Beispiel die lückenlose Berücksichtigung von FFH-Gebieten, seien ignoriert worden. "Es sei auch nicht vertretbar, dass kostbares Trinkwasser zur Bewässerung der Hamburger Parkanlagen eingesetzt wird", sagte die Grünen-Politikerin.
Von der Landesregierung forderte Staudte, den "Wasserpfennig" zu erhöhen und die Mehreinnahmen zweckgebunden für Maßnahmen zur Grundwasserneubildung einzusetzen.