Grüne gratulieren zur Checkpoint queer Eröffnung in Lüneburg

Am 10. August feiert der Checkpoint queer in Lüneburg seine Eröffnung und wird als Treffpunkt und Unterstützungsprojekt der LSBTIQ-Community die Stadt bereichern.  Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen, Miriam Staudte, beglückwünscht zum neuen Domizil:

Ohne das große persönliche Engagement der Aktiven des Vereins gäbe es die Eröffnung des „Checkpoint Queer“ in Lüneburg heute nicht. Ich freue mich, dass wir von Rot-Grün im Landtag mit einer Förderung von 30.000 € aus dem Programm „Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Niedersachsen" die Gründung unterstützen konnten. Bei der nächsten Wahl gilt es einen Roll-Back in der Politik zu verhindern.

Für die Grünen in der Region ist klar: Auch in Lüneburg spiegelt sich die Größe der Welt und die Vielfalt ihrer Menschen wider. Mit dem neuen Zentrum für queeres Leben wird ein weiterer Schritt in Richtung Anerkennung und Sichtbarkeit dieser Vielfalt gegangen. Lesbisches, schwules, bi – oder transsexuelles und queeres Leben ist Teil der Stadt und die Akzeptanz anderer sexueller Identitäten sollte die neue Normalität sein. Die Grünen freuen sich, wenn mit dem neuen Zentrum ein entsprechendes Signal gesetzt wird.

Staudte ergänzt: „Dieses ist wichtig, denn auch gegenwärtig sind in Deutschland homophobe und transphobe Angriffe, seien diese verbal  oder körperlich, trauriger Teil einer ganz alltäglichen Diskriminierungskultur. Die Landesregierung fördert daher in ihrer 2,2 Mio. Euro umfassenden Kampagne „Gemeinsam für Vielfalt“ seit 2014 bis Ende 2018 eine entsprechende Sensibilisierung in Niedersachsen. Diese setzt sich für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und eine allgemeine Gleichstellung ein. Zusätzlich stehen für 2017/18 projektspezifische  Mittel im Umfang von 1,3 Mio. Euro zur Verfügung, die helfen sollen, der Alltagsdiskriminierung zu begegnen und Offenheit und Toleranz in dieser wichtigen Frage zu fördern. Die Zeichen für ein neues Miteinander sind also nicht zu übersehen.

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