Pressemitteilung Rosenkrieg bei den Grünen

Der Vorstoß der Partei „Die PARTEI“ stürzt die regionalen Grünen in Turbulenzen. Die Verlegung der Produktion der „Roten Rosen“ von Lüneburg nach Uelzen hat einen tiefen Riss zwischen den beiden Grünen-Landtagsabgeordneten Miriam Staudte (Lüneburg) und Heiner Scholing (Uelzen) verursacht. Miriam Staudte ist entrüstet. „Wie man so einen Schwachsinns-Vorstoß auch noch unterstützen kann, ist mir ein Rätsel,“ erklärt Staudte nach einer gemeinsamen Zugfahrt mit Scholing nach Hannover. Heiner Scholing entgegnet, dass die Verlegung der Rosen nach Uelzen auch Lüneburg nützen würde. „Lüneburg leidet doch schon längst an einer Hyperattraktivität. Es tut Lüneburg gut, wenn wir ein paar Touris abziehen.“

Seine ihm bisher stets wohlgesonnene Grünen-Kollegin vermutet bei Scholing Eigeninteresse: „Statt der Regionalentwicklung geht es Herrn Scholing doch wohl eher um die Aussicht auf attraktive Schauspielerinnen und Komparsenrollen - jetzt wo er nicht mehr für den Landtag kandidiert.“ Heiner Scholing ruft seine Kollegin zu mehr Sachlichkeit auf: „Ich hab mit meinem Hund genug zu tun.“ Für Staudte hat sich das Thema allerdings erledigt: „Heiner Scholing scheidet aus dem Landtag aus und die PARTEI wird an der 5%-Hürde scheitern, schade eigentlich, denn Herr Sonneborn macht ja im Europa-Parlament gar keine so schlechte Figur.“

 

 

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