PRESSEMITTEILUNG Asse-Abwässer nach Gorleben? - Staudte: Keine Asse-Lauge in der Elbe verklappen

Die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte hält diese Planungen für einen „Affront“. Für die Einleitung der Asse-Abwässer in die Elbe soll an bestehende Genehmigungen angeknüpft werden. Diese Genehmigungen dienen in Gorleben bislang dazu, Salzlaugen einzuleiten, die aus der offen liegenden Salzhalde ausgewaschen werden. Die Salzhalde ist durch die Bergwerksarbeiten in Gorleben entstanden. Dazu Staudte: „Hier versucht der Bund einmal mehr, die rechtlichen Vorbelastungen zum Nachteil des Standorts Gorlebens auszunutzen.“

Bei den Asse-Abwässern handelt es sich um Salzlösungen, die unter Tage in der Schachtanlage Asse II aufgefangen werden. Staudte kommentiert: „Es gibt überhaupt keinen sachlichen Zusammenhang, warum die Asse-Laugen ausgerechnet in Gorleben eingeleitet werden sollen. Es gibt umweltverträglichere Entsorgungswege.“  

Dieser Vorstoß müsse ein Weckruf sein. Jede Salzeinleitung in einen Süßwasserfluss stellt eine ökologische Belastung dar. Staudte fordert: „Die Genehmigungsbehörden müssen die Salzeinleitungen in die Elbe minimieren anstatt noch zusätzliche Lauge nach Gorleben zu genehmigen. Die Salzhalde in Gorleben muss jetzt abgedeckt werden, um die salzhaltigen Ausschwemmungen zu verringern.“

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