Asse-Versager Helmholtz- Neuer Fürsprecher für Gorleben

Die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte kritisiert die neusten Äußerungen der Helmholtz-Gesellschaft aufs Schärfste, deren Leiter für Sicherheitsforschung Joachim Knebel am heutigen Donnerstag bekundet hat, dass weder sicherheitstechnisch noch konzeptionell etwas gegen Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Mülle spreche. "Im Dezember 2008 wurde der Helmholtz-Gesellschaft der Betrieb für das Atommüllager ASSE II wegen Unfähigkeit entzogen- es gibt kein Gremium in Deutschland, dass sich in Endlagerfragen so blamiert hat wie diese Gesellschaft," betont die Grünen-Politikerin. "Herr Knebel sollte schlicht und einfach den Mund halten," so Staudte. "Die Dreistigkeit mit der die Atomlobby nach Bundestagswahl in die Öffentlichkeit geht, ist bemerkenswert," so die Grüne weiter. Die neue Bundesregierung sei schließlich nicht wegen sondern trotz ihrer Haltung zur Atomkraft gewählt worden. "Ich gehe davon aus, dass, wenn das Moratorium in Gorleben im Juni 2010 tatsächlich aufgehoben wird, ein neues Hüttendorf entstehen wird," so die Grünen-Politikerin. "Eine solche Fehlentscheidung wird im Wendland nicht akzeptiert werden."

Zurück zum Pressearchiv