Ex-Bundesforschungsminister Hauff zu Gorleben

Die Grünen im Landtag sehen ihre Zweifel an den Kriterien der Standortauswahl Gorlebens durch die Aussagen des Ex-Bundesministers Hauff im Asse-Untersuchungsausschuss bestätigt.

Volker Hauff (SPD), der in der Zeit von 1978 bis 1980 Bundesforschungsminister unter der Schmidt-Regierung war, hatte erklärt, dass der Bund im Gegensatz zum Land noch weitere Standorte und Gesteine hätte erkunden wollen. Doch seien dem Bund damals noch nicht genügend harte Argumente gegen Gorleben bekannt gewesen.
Hauff hatte betont, dass die Suche nach einem langfristigen Atommüllendlager nicht von kurzfristigen taktischen Fragen abhängen dürfe.

"Diese Aussagen eines so ranghohen ehemaliges Regierungsmitglieds bestätigen, dass sich Deutschland bislang mit Gorleben auf dem Holzweg befindet," so die grüne Landtagsabgeordnete aus der Region Miriam Staudte.
"Es ist allerhöchste Zeit für eine vergleichende, ergebnisoffene Endlagersuche," fordert Staudte erneut.

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