Pressemeldung Nr. 320 vom

Grüne beteiligen sich an Protesten vor Erkundungsbergwerk in Gorleben

Die Landtagsabgeordnete aus der Region Lüchow-Dannenberg Miriam Staudte beteiligte sich heute an den Protesten vor dem Erkundungsbergwerk in Gorleben. Dort hatten vier junge Anti-Atom-Aktivisten die Schachtanlage erklommen und seit den Morgenstunden auf dem Turm ausgeharrt.

"Wir wollen ein deutliches Signal in Richtung Berlin senden. Die neuen Koalitionäre sollen bei ihren Verhandlungen wissen, dass wir jede Richtungsänderung in Sachen Atompolitik genau verfolgen", so Staudte.

In Bezug auf den umstrittenen Salzstock in Gorleben forderte Staudte endlich den Beginn einer ergebnisoffenen Endlagersuche an anderen Standorten: "Wir brauchen das beste, nicht das erstbeste Atommüllendlager! In Gorleben wurde gelogen, betrogen und wurden Gutachten manipuliert. Wenn wir wirklich in einem Rechtsstaat leben, muss der Standort Gorleben endgültig aufgegeben werden", so die Abgeordnete.

Staudte bekräftigte, die so genannten Erkundungsarbeiten in Gorleben dürfen nicht fortgesetzt werden: "CDU und FDP sollen die Finger vom Moratorium lassen!"

Staudte forderte von Ministerpräsident Wulff, sich aktiv in die Koalitionsverhandlungen einzubringen und seiner Rolle als Landesvater gerecht zu werden: "Wulff darf sich in Bezug auf Gorleben nicht weiter wegducken. Er muss verhindern, dass sich in Niedersachsen ein zweites Atommülldesaster wiederholt."

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