Statement Miriam Staudte zu den Dürrefolgen

Der Agrarausschuss des Landtags hat heute (26. September 2018) über die Folgen der Dürre für Niedersachsen diskutiert. Dazu sagt Miriam Staudte, agrarpolitische Sprecherin:

„Wir haben diesen Sommer stellenweise extreme Trockenheit und langanhaltende Wärmeperioden erlebt. Es ist unstrittig wichtig, den betroffenen Betrieben nun schnell und bedarfsgerecht unter die Arme zu greifen, ohne dabei jedoch Gelder nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen.

Mindestens genauso wichtig ist es, die niedersächsische Landwirtschaft auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Wir können uns nicht jedes Jahr von Soforthilfeprogramm zu Soforthilfeprogramm hangeln, sondern brauchen eine zukunftsweisende Agrarpolitik, die sich den veränderten Rahmenbedingungen anpasst. Dazu gehört u.a. die Förderung von weiten Fruchtfolgen, der Anbau regionaler Sorten sowie der Erhalt und Ausbau von Landschaftsstrukturelementen, um das Mikroklima zu fördern.“

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