PRESSEMITTEILUNG Zwischenlager Leese: Staudte sieht Handlungsbedarf: Einlagerungssituation verbessern

Die grüne Landtagsabgeordnete Miriam Staudte äußerte sich besorgt über die derzeitigen Einlagerungsbedigungen: „Die Fässer der Landessammelstelle sind auf engstem Raum, in mehreren Reihen übereinander gestapelt. Weder sind alle Fässer für Kontrollen einsehbar, noch könnten sie nötigenfalls aus dem Fässerstapel entnommen werden.“

Das Umweltministerium berichtete, dass bei einer Inspektion bei zwei weiteren Fässern Roststellen festgestellt wurden. Dazu Staudte: „Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Alle Fässer in Leese müssen zugänglich gemacht werden. Jedes der alten Steyerberg-Fässer muss einer individuellen Kontrolle unterzogen werden.“ Bei den verschärften Inspektionen wurden bereits mehrere auffällige Fässer entdeckt. Dazu Staudte: „Da nicht alle Fässer einsehbar sind, steht zu befürchten, dass noch weitere Fässer betroffen sind.“ Das Ministerium informierte, dass ein Bergungskonzept erarbeitet wird, alle Fässer der ehemaligen Landessammelstelle Steyerberg einer Nachqualifizierung unterzogen werden und dass mehrere Optionen zur Verbesserung der Einlagerungssituation geprüft werden. Der Bund, der einen Hallenneubau finanzieren müsste, prüfe derzeit statt verschiedener Landessammelstellen die Einrichtung eines Bundeszwischenlagers bis ein Endlager zur Verfügung stehe, wurde den Abgeordneten mitgeteilt.

Staudte hält es daher für sinnvoll zu prüfen, inwieweit bereits jetzt Kapazitäten vorhanden sind, um Fässer umzulagern, so dass nach und nach alle Fässer überprüft und Rostfässer gesichert werden können. Die Bürgerinitiative BISS Leese demonstierte vor den Toren des Geländes gegen die Atommülllagerung.

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