Meine Themen
© Fotolia / Smileus

FORST, JAGD & FISCHEREI

Unterstützt die Landesregierung die Forderungen des Anglerverbands Niedersachsen?

Die letzten zwei Jahre waren durch Rekordtemperaturen und geringe Niederschlagsmengen geprägt. Bäche, grundwassergespeiste Seen, aber auch Niedersachsens große Flüsse Elbe, Weser und Ems führen deutlich weniger Wasser. Der Anglerverband Niedersachsen (AVN) geht davon aus, dass in der geografischen Mitte Niedersachsens die Grundwasser-neubildung abnehmen werde. Aufgrund der landwirtschaftlichen Bewässerung im Osten Niedersachsens komme es zunehmend zu Nutzungskonflikten um Wasserressourcen. Das komplette Austrocknen von kleineren Gewässern, Sauerstoffmangel, Cyanobakterienblüte und Veränderungen in der Wasserchemie führten zu lokalen Fischmassensterben. Der AVN berichtete, dass die Entsorgung von verendeten Fischen in Tierverwertungsanlagen und eine finanzielle Kompensation nicht geregelt seien.

Deshalb hake ich bei der Landesregierung nach: Welche Maßnahme plant die Landesregierung zur flächendeckenden Etablierung von Gewässerrandstreifen und Fließgewässerbeschattung? Plant die Landesregierung für den Fall eines Fischsterbens eine Neuregelung der Fischent-sorgung zugunsten der bewirtschaftenden Angelvereine?
Und welche Maßnahmen zum Grundwassermanagement plant die Landesregierung, um in Dürreperioden das Austrocknen von Oberflächengewässern zu verhindern?

Zur Anfrage (PDF)

Als Mitglied im Agrarausschuss bin ich in der grünen Fraktion auch für Forstwirtschaft  und Fischereipolitik zuständig. Uns Grünen ist an einer nachhaltigen Politik gelegen, die die Interessen von Forstnutzung und natürlicher Waldentwicklung vereint. Die Grundsätze des LÖWE-Programms müssen konsequent umgesetzt werden. Und nur der nachhaltige Schutz der Fischbestände kann den Fischern eine sichere Erwerbsgrundlage für die Küsten- und Binnenfischerei bieten. Allein die Meeresverschmutzung mit Plastikmüll hat allerdings schon jetzt fatale Ausmaße erreicht.

 

 

Anfragen aus dem Bereich Forst, Jagd & Fischerei

Jedes Mitglied des Landtags kann von der Landesregierung durch Anfragen Auskunft verlangen. Die Regierung muss diese Fragen innerhalb einer gewissen Frist beantworten. Hier findet ihr meine Anfragen laufend aktualisiert.

Unterstützt die Landesregierung die Forderungen des Anglerverbands Niedersachsen?

Die letzten zwei Jahre waren durch Rekordtemperaturen und geringe Niederschlagsmengen geprägt. Bäche, grundwassergespeiste Seen, aber auch Niedersachsens große Flüsse Elbe, Weser und Ems führen deutlich weniger Wasser. Der Anglerverband Niedersachsen (AVN) geht davon aus, dass in der geografischen Mitte Niedersachsens die Grundwasser-neubildung abnehmen werde. Aufgrund der landwirtschaftlichen Bewässerung im Osten Niedersachsens komme es zunehmend zu Nutzungskonflikten um Wasserressourcen. Das komplette Austrocknen von kleineren Gewässern, Sauerstoffmangel, Cyanobakterienblüte und Veränderungen in der Wasserchemie führten zu lokalen Fischmassensterben. Der AVN berichtete, dass die Entsorgung von verendeten Fischen in Tierverwertungsanlagen und eine finanzielle Kompensation nicht geregelt seien.

Deshalb hake ich bei der Landesregierung nach: Welche Maßnahme plant die Landesregierung zur flächendeckenden Etablierung von Gewässerrandstreifen und Fließgewässerbeschattung? Plant die Landesregierung für den Fall eines Fischsterbens eine Neuregelung der Fischent-sorgung zugunsten der bewirtschaftenden Angelvereine?
Und welche Maßnahmen zum Grundwassermanagement plant die Landesregierung, um in Dürreperioden das Austrocknen von Oberflächengewässern zu verhindern?

Zur Anfrage (PDF)

Wird die Jagd auf die seltenen Krick- und Pfeifenten beendet?

Wildenten sind in Niedersachsen Brut- und Gastvögel. Krickenten und Pfeifenten sind als Zugvogelart nach Artikel 4 Abs. 2 der EU-Vogelschutzrichtlinie und nach § 7 Abs. 2 Nr. 13 des Bundesna-turschutzgesetzes als „besonders geschützte Art“ ausgewiesen. Die Krickente und die Stockente unterliegen in Niedersachsen der Bejagung. Wir fragen nach, wie groß die derzeitigen Bestände sind und wie es um sie bestellt ist!

Zur Anfrage und der Antwort der Landesregierung

Welchen Stellenwert besitzt die Fuchsjagd im Rahmen des Wiesenvogelschutzes?

Die Bestände der niedersächsischen Wiesenvögel sind seit Jahren rückläufig. Der NABU bezeichnet die Lage sogar als „katastrophal“. Als Hauptursache für den Rückgang der Wiesenlimikolen wird der agrarstrukturelle Wandel der vergangenen Jahrzehnte angesehen. Hinzu kommen Flächenentwässerungen, die den meisten Vögeln dieser Art die zum Brüten benötigten, feuchten und nassen Flächen entziehen. Verschiedene wissenschaftliche Studien und Monitorings kommen zu dem Ergebnis, dass die Jagd auf Prädatoren keinen dauerhaft positiven Einfluss auf den Bestand der Wiesenlimikolen besitzt. So ist insbesondere am Festland zu beobachten, dass durch Abschuss oder Fang frei gewordene Reviere durch „Nachrücker“ schnell erneut besetzt werden. Als Erfolg versprechend haben sich demgegenüber (Wieder-)Vernässungsmaßnahmen erwiesen, die einerseits den Vögeln direkt dienen und andererseits Raubsäuger, die feuchte Lebensräume meiden, fernhalten. Bei der Landesregierung hake ich nach, welche Gründe für eine Jagd auf Füchse sprechen zum Schutz der Wiesenlimikolen und welche Alternativen zur Verfügung stehen.

Zur Anfrage und der Antwort der Landesregierung (PDF-Download)

Jagd im Nationalpark Wattenmeer: Wurden die Jagdregelungen auf den Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog und Wangerooge ausgeweitet?

Die niedersächsischen Umweltverbände äußern Kritik an den neuen Jagdpachtverträgen der Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog und Wangerooge. Das Landwirtschaftsministerium habe die Jagd im Nationalpark Wattenmeer nicht nur für weitere neun Jahre genehmigt, sondern auch bisherige Beschränkungen aufgehoben.

Wir haben nachgehakt! Hier gibt es die Antwort zum Download (PDF, Seiten 1 bis 17).

Pressemeldung Nr. 67 vom

Waldbrände Grüne fordern Brandschutz-Konzepte für Wälder und Moore

Der Waldbrand in Lübtheen in unmittelbarer Nähe zu Amt Neuhaus macht dramatisch deutlich wie akut die Gefahr ist. Nach dem letzten Jahr leiden unsere Wälder immer noch unter den drastischen Auswirkungen des Klimawandels. Es ist absolut notwendig, dass die Freiwilligen Feuerwehren die erforderliche Ausstattung haben, um Brände schon beim Entstehen zu löschen.

PRESSEMITTEILUNG Grüne: Jagdgesetznovelle nicht waidgerecht

„Mit dieser Novelle erweist Jagdministerin Otte-Kinast der Jägerschaft einen Bärendienst. Ich bin mir sicher, dass die Jäger nicht zu Schädlingsbekämpfern degradiert werden wollen. Die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest findet über menschliche Transportwege statt, nicht über die Wildschweine. Bei der Hygiene und den Transportwegen muss gearbeitet werden", so Miriam Staudte.

Pressemeldung Nr. 151 vom

Sondersitzung Agrarausschuss Miriam Staudte: Jagdgesetznovelle verfassungswidrig

Der Jagdgesetz-Entwurf stellt in seiner derzeitigen Form einen Bruch mit vielen Tierschutz-Vorgaben für die Jagd dar. Bei der Nutria-Jagd darf es nicht zu einer Entprofessionalisierung durch den Einsatz von Laien kommen.

Statement Miriam Staudte zu den geplanten Änderungen des Jagdgesetzes

Zukünftig soll die oberste Jagdbehörde des Landes eigenmächtig mittels Verordnung bundesweit geltende Verbote einschränken können. Seit langem anerkannte Grundsätze aus dem Bundesjagdgesetz, wie das Verbot halbautomatischer Waffen und die Jagd auf Wild aus Kraftfahrzeugen heraus, stehen damit zur Disposition.

Hambacher Forst Abgeordnete vor Ort

Bei den Protesten im Hambacher Forst waren am Wochenende auch die beiden regionalen Abgeordneten von Bündnis '90/Die Grünen Dr.Julia Verlinden und Miriam Staudte vor Ort. Zusammen mit ihrer Landtagskollegin Imke Byl haben sie die Proteste begleitet.